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Wir stellen uns vor




Unsere Geschichte

 

Die Idee, einen Food Truck zu betreiben, ist über einige Jahre hinweg entstanden und hat sich entwickelt. Es ist im Grunde genommen die Auseinandersetzung mit Beruf und Berufung. Der Food Truck MamaJuana gehört zu letzterem und entspringt der Überzeugung, dass jede Berufung auch ein Beruf sein kann und soll. Arbeiten aus Leidenschaft und dabei noch Geld verdienen. Das ist für uns keine Utopie, sondern Realität. 

Begonnen haben wir mit wenigen Anlässen, an denen wir Peruanisch gekocht und unser Menu mit mobilem Stand und Festtisch angeboten haben. Das Material und die mobile Camping-Küche wurden dabei mit einem einfachen Anhänger transportiert. Erst nachdem es uns einmal ungemütlich verregnet hat, ist die Idee entstanden, dass wir einen festen Food-Truck brauchen für solche Anlässe. 

Mittlerweile haben wir 2 feste Standorte: armasuisse W+T, Feuerwerkerstrasse 39, Thun (mittwochs) und Schwäbismattweg 4, Steffisburg (donnerstags)

 


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Mama Juana

 

Den Namen MamaJuana verdanken wir der Grossmutter von Fredy Huaman, Juana De La Cruz. Alle nennen sie Mama Juana. Eine wunderbare Frau, 97 Jahre alt, die nur Qechua spricht und wunderbar kocht. 

Mama Juana ist im Jahr 1921 in den peruanischen Anden geboren worden. Sie erlebte von 1941-1942 als junge Frau den Peruanisch-Ecuadorianischen Krieg, den Peru gewann. Trotz der APRA Bewegung, die die Indigene Bevölkerung zu stärken versuchte - u.A. durch Abendschulen und Berufsverbänden - war sie nie Teil des politischen Geschehens.  

Sie hat die Unruhen und der Versuch vom Aufbau eines Gesellschaftssystems zwischen Kommunismus und Kapitalismus mitbekommen. Im Jahr 1980 hat sie die ersten freien Wahlen in Peru miterleben dürfen.

Die bürgerkriegsähnlichen Zustände, die von der Guerillia-Bewegung Sendero Luminoso provoziert wurden, haben ab 1982 besonders die ländlichen Bewohner in Mitleidenschaft gezogen. Alle Versuche, die der damalige Regierungspräsident unternommen hat um die brutale Opposition von Sendero Luminoso zu beenden, waren wirkungslos. Die Inflation betrug auf dem Höhepunkt dieses Kampfes 7500%. Erst Unter Alberto Fujimori konnte das Wirtschaftssystem beruhigt und die Inflation auf 140% reduziert werden. Das erlaubte Peru wieder, an der Weltwirtschaft teilzunehmen. 

Mama Juana hat diese Zeit als besonders herausfordernd erlebt. Denn auch die Randregionen weitab von der Hauptstadt Lima haben die Auswirkungen aller Unruhen gespürt. Dies z.B. durch den abnehmenden Handel mit den Randregionen. Sie waren mehr oder weniger auf sich gestellt.   

 

Eine wunderbare Eigenschaft von Mama Juana ist, dass sie durch all diese Entwicklungen und Umbrüche den Mut und den Sinn für eine hoffnungsvolle Zukunft nicht verloren hat. Das nehmen wir mit als Spirit für den Food Truck MamaJuana.     


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Fredy Huaman

Fredy ist 1977 in Lima geboren worden. Gastfreundschaft und eine Ess-Kultur bringt er durch seinen kulturellen Hintergrund mit. Das Kochen ist Leidenschaft, die wohl in seiner Familie weitervererbt wird. 

Der Food Truck ist für Fredy ein wahr gewordener Traum. Selbständiges Arbeiten und die eigenen Ideen umsetzen zu können auch. 


Bethli Huaman

Bethli ist 1976 als Elisabeth Balmer in Interlaken zur Welt gekommen. Als Freigeist ist sie in jungen Jahren viel gereist und hat dabei Fredy in Peru kennengelernt. Bethli und Fredy haben zwei wunderschöne Töchter und wohnen in Thun.

Neben dem Food Truck arbeitet Bethli als FAGE bei der Spitex Thun.  

 


HelferInnen 

Wir sind beim Ausschank auf Unterstützung angewiesen und haben das Glück, einige Bekannte und Freunde zu haben, die selber aus Peru kommen oder Südamerika-affin sind und uns gerne bei Anlässen unter die Arme greifen.  

 

 

 


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